Meisterausbildung Teil III in Teilzeit
Sie sind in der Lage betriebswirtschaftliche, kaufmännische rechtliche Themen zu analysieren und bewerten und sind befähigt unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen, Lösungswege aufzuzeigen und zu dokumentieren.
- Kursart:
- Meister / Teilzeit
- Kursort:
- BBZ der Handwerkskammer Magdeburg
- Beginn:
- 17.08.2024
- Ende:
- 24.05.2025
- Unterrichtszeiten:
- Samstag: 08:00-14:45 Uhr PC-Kurs Finanzbuchhaltung Lexware Montag oder Donnerstag 16:30-19:45 Uhr
- Preis:
- EUR 1.590,00
Unterrichtsstunden:272 Stunden 32 Stunden Finanzbuchhaltung mit Lexware inklusive
Prüfungsgebühren: Auskunft erteilt das Referat Prüfungswesen: Rüdiger Schmidt:Tel.: 0391 6268-184, E-Mail: rschmidt@hwk-magdeburg.de
Förderung:
Aufstiegs-BAföG
Der Gesetzgeber gewährt mit dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG),
Aufstiegs-BAföG , bildungswilligen Fachkräften eine großzügige finanzielle Unterstützung.
Sie können bis zu 50 % der Kosten als Zuschuss erhalten.
Investitionsbank Sachsen-Anhalt
Sachsen-Anhalt
WEITERBILDUNG DIREKT
Sachsen-Anhalt WEITERBILDUNG BETRIEB
Nähere Informationen zur Förderung erhalten Sie durch unsere Weiterbildungsberater.
Voraussetzung:
Allgemeine Meisterprüfungsverordnung vom 26. Oktober 2011 (BGBl. I S. 2149)
Zur Meisterprüfung ist zuzulassen, wer eine Gesellenprüfung oder eine entsprechende Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf bestanden
hat und in dem Handwerk, in dem er die Meisterprüfung ablegen will, oder in einem mit diesem verwandten Handwerk oder in einem entsprechenden Beruf
eine mehrjährige Tätigkeit ausgeübt hat oder zum Ausbilden von Lehrlingen (Auszubildenden) in dem Handwerk, in dem er die Meisterprüfung ablegen will, fachlich
geeignet ist (§ 49 Abs. 1 Satz 1 HwO). Für die Zeit der Berufstätigkeit dürfen nicht mehr als 3 Jahre gefordert werden (§ 49 Abs. 1 Satz 2 HwO). Eine
Berufstätigkeit ist nicht erforderlich, wenn der Prüfling bereits eine Meisterprüfung oder eine entsprechende Prüfung nach dem
Berufsbildungsgesetz abgelegt hat (§ 49 Abs. 1 Satz 3 HwO).
Inhalt:
1. Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen beurteilen- Unternehmensziele analysieren und in ein Unternehmenszielsystem einordnen
- Bedeutung der Unternehmenskultur und des Unternehmensimages für die betriebliche Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit begründen
- Situation des Unternehmens am Markt analysieren und Erfolgspotenziale begründen
- Informationen aus dem Rechnungswesen, insbesondere aus Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung zur Analyse von Stärken und Schwächen eines Unternehmens nutzen
- Informationen aus dem internen und externen Rechnungswesen zur Entscheidungsvorbereitung nutzen
- Rechtsvorschriften, insbesondere des Gewerbe- und Handwerksrechts sowie des Handels- und Wettbewerbsrechts bei der Analyse von Unternehmenszielen und -konzepten anwenden
- Bedeutung persönlicher Voraussetzungen für den Erfolg beruflicher Selbständigkeit begründen
- wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Bedeutung des Handwerks sowie Nutzen von Mitgliedschaften in den Handwerksorganisationen darstellen und bewerten
- Möglichkeiten der Inanspruchnahme von Beratungsdienstleistungen sowie von Förder- und Unterstützungsleistungen bei Gründung und Übernahme eines Unternehmens aufzeigen und bewerten
- Entscheidungen zu Standort, Betriebsgröße, Personalbedarf sowie zur Einrichtung und Ausstattung eines Unternehmens treffen und begründen
- Marketingkonzept zur Markteinführung entwickeln und bewerten
- Investitionsplan und Finanzierungskonzept aufstellen und begründen, Rentabilitätsvorschau erstellen und Liquiditätsplanung durchführen
- Rechtsform aus einem Unternehmenskonzept ableiten und begründen
- Rechtsvorschriften, insbesondere des bürgerlichen Rechts sowie des Gesellschafts-und Steuerrechts, im Zusammenhang mit Gründung oder Übernahme von Handwerksbetrieben anwenden
- Notwendigkeit privater Risiko- und Altersvorsorge begründen, Möglichkeiten aufzeigen
- Bedeutung persönlicher Aspekte sowie betriebswirtschaftlicher und rechtlicher Bestandteile eines Unternehmenskonzeptes im Zusammenhang darstellen und begründen
- Bedeutung der Aufbau- und Ablauforganisation für die Entwicklung eines Unternehmens beurteilen; Anpassungen vornehmen
- Entwicklungen bei Produkt- und Dienstleistungsinnovationen sowie Marktbedingungen, auch im internationalen Zusammenhang, bewerten daraus Wachstumsstrategien ableiten
- Einsatz von absatzmarktpolitischen Marketinginstrumenten für Absatz und Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen begründen
- Veränderungen des Kapitalbedarfs aus Investitions-, Finanz-und Liquiditätsplanung ableiten, Alternativen der Kapitalbeschaffung darstellen; Alternativen der Kapitalbeschaffung darstellen
- Konzepte für Personalplanung, -beschaffung und -qualifizierung erarbeiten und bewerten sowie Instrumente der Personalführung und -entwicklung darstellen
- Bestimmungen des Arbeits- und Sozialversicherungsrechts bei der Entwicklung einer Unternehmensstrategie berücksichtigen
- Chancen und Risiken zwischenbetrieblicher Kooperationen darstellen
- Controlling zur Entwicklung, Verfolgung, Durchsetzung und Modifizierung von Unternehmenszielen nutzen
- Instrumente zur Durchsetzung von Forderungen darstellen und Einsatz begründen
- Notwendigkeit der Planung einer Unternehmensnachfolge auch unter Berücksichtigung von Erb- und Familienrecht sowie steuerrechtlicher Bestimmungen, darstellen und begründen
- Notwendigkeit der Einleitung eines Insolvenzverfahrens anhand Unternehmensdaten prüfen; insolvenzrechtliche Konsequenzen für die Weiterführung oder Liquidation eines Unternehmens aufzeigen
Dozent:Dozententeam
Abschluss/Prüfung:Der Kurs endet mit der Meisterprüfung im Teil III. Die Prüfung findet vor dem Prüfungsausschuss der Handwerkskammer Magdeburg statt.
Kursbetreuung: Petra Prondzinski
Service:
- ausreichend Parkplätze
- Verpflegung/Mensa
- Übernachtungsmöglichkeit
Ihre Ansprechpartner
Weiterbildungsberatung der Handwerkskammer